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Implantologie

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Man muß wissen, daß wir alle früher oder später einen unserer Zähne als Folge einer Karies, einer Zahnwurzelerkrankung (Paradontose) oder einer Verletzung verlieren können. Sobald wir einen Zahn verlieren, beginnt der benachbarte Knochen abgebaut oder resorbiert zu werden. Er wird geschwächt und gefährdet so die benachbarten Zähne, was manchmal sogar so weit führt, daß sich unser Aus­sehen verändert. Zahnprothesen, die nicht durch Implante gestützt werden, wie z. B. bei Teil­pro­thesen, können diesen Prozeß noch beschleunigen.

Was stellt die beste Lösung Ihres Falles dar?

Die Voll- oder Teilprothesen (die nicht durch Implantate gestützt werden) können nachteilige Aus­wir­kungen auf Ihre Ernährungsgewohnheiten haben, weil Ihr Ernährungsgleichgewicht gestört wird, wenn Sie weder Früchte, noch frisches Gemüse essen können. Ihr Geschmackssinn kann dadurch leiden. Zudem können die Kaubewegungen erschwert werden und schmerzen, was häufig auch die Verdauung in Mitleidenschaft zieht. Die Vollprothesen können sogar ihr Gefühlsleben beeinträchtigen (Angst vor dem Rutschen der Prothese oder dem Herausfallen während einer Vorstellung, beim Familienessen oder beim Niesen). Sie laufen Gefahr, sich schlechte Manieren anzugewöhnen, zum Beispiel durch das Bewegen der Prothese, dem Prothesenklappern oder dem Zungenschnalzen, usw.

Wenn man eine Brücke montiert, müssen Ihre natürlichen der Fehlstelle benachbarten Zähne teil­weise angeschliffen werden, selbst wenn diese noch gesund sind. Glücklicherweise bietet die moderne Zahnheilkunde auch hierfür eine Problemlösung:

 

Was ist ein Zahnimplantat?

Der Zweck jeder prothetischen Behandlung bei Krankheit oder Zahnlosigkeit ist es, den natürlichen Zustand wiederherzustellen. Je weniger Zähne wir besitzen, desto schwieriger ist es, dieses Ziel zu erreichen. Dazu bestimmt, fehlende Zähne zu ersetzen, stellen die Implantate wirksame "implantierte" Zahnverankerungen im Kiefer dar. Während der Vernarbungszeit bildet der Knochen eine natürliche mechanische Verbindung mit dem Zahnimplantat, was dieses festigt und stabilisiert. Während der Vernarbungszeit, die im Idealfall zwei Monate dauern sollte, werden die Implantate vom Zahnfleisch umhüllt, was sie vor zu hoher Belastung bewahrt. Der endgültige Stützpunkt wird anschließend in das Implantat eingeschraubt, um den "neuen Zahn" wie bei einer herkömmlichen Krone zu fixieren. Aber in diesem Fall wird der Kaudruck durch das Implantat und nicht durch die Zahnwurzel aufgenommen und anschließend gleichmäßig im Kiefer verteilt.

 

 

Um die künstliche Wurzel fest im Kiefer zu stabilisieren, wurde das Implantat 3i so konzipiert, daß es folgenden drei Bedingungen genügt

 

1. Die Implantate 3i werden aus einer biokompatiblen Titanlegierung gefertigt und sind deshalb wesentlich fester als andere Implantattypen.

 

2. Die spezielle Form des Implantates 3i gewährleistet eine vollkommene Stabilität schon unmittelbar nach der Implantierung (Primärstabilität) und schützt den Kiefer während des Kauens.

 

3. Die Implantate 3i besitzen eine große Oberfläche, was die Vernarbung und Stabilisierung der "neuen Wurzel begünstigt. Die Implantatoberfläche wurde so oberflächenbehandelt, daß die Knochen­integration (Knochenbildung) innerhalb von zwei Wochen erfolgt, falls der Knochen eine gute Qualität aufweist.

 

Das System CERTAIN vereinfacht auch den chirurgischen Eingriff. Das Implantat kann von seinem Sitz abgezogen und mit ein und demselben Werkzeug eingesetzt werden, das auch zum Setzen der Füllschraube verwendet werden kann.

In welchem Fall empfehlen wir Implantate?

Aufgabe des Zahnarztes ist es, die für Implantate angezeigten Fälle zu bestimmen. Nachfolgend einige Fälle, wo Implantate 3i als Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz in Frage kommen.

 

 

Beispiel 1: Falls ein Zahn ersetzt werden muß.

 

 

Beispiel 2: Falls mehre Zähne auf einmal ersetzt werden müssen. Das Implantat 3i kann das Ab­schleifen gesunder Nachbarzähne vermeiden, was zum Befestigen einer Brücke erforderlich wäre.

 

 

Beispiel 3: Bei vollständigem Zahnausfall liegt die herkömmliche Prothese auf der Schleimhaut, was einen andauernden Knochenschwund aufgrund mangelnden Druckes zur Folge hat. In der Folge ver­ändert sich die Mundform, was ein Gleiten der Prothese verursacht, das seinerseits zu einer Zahn­fleischentzündung führt und so den Knochenschwund noch mehr verschlimmert. Innerhalb von zehn Jahren verliert die Prothese ihre Stabilität und läuft Gefahr, beim Lachen oder Niesen herauszufallen. In diesem Stadium zeigt es sich, daß der Zahnersatz sehr kompliziert und kostspielig wird.

 

Bei vollständigem Zahnausfall dienen die Implantate als Stützpunkte und ermöglichen die Stabilisie­rung fester oder beweglicher Prothesen. Die Prothesen werden so befestigt, daß sie Sie nicht beim Kauen oder Sprechen stören.

 

Neue Lebensqualität

Der Vorteil von Zahnimplantaten ist augenscheinlich: Ihre "neuen Zähne" werden zuverlässig und stabil befestigt, wodurch Sie mehr Selbstvertrauen gewinnen.

 

Selbst wenn Ihnen ein Zahnersatz nicht erspart werden kann, wird doch die Prothesengröße verrin­gert, was Ihnen ein natürlicheres Aussehen gibt. Kaum sichtbar, wirken diese Prothesen echt und natürlich, sowohl aus funktioneller, als auch aus ästhetischer Sicht.

 

Die Stabilität Ihrer auf Implantaten montierten Zähne wird Ihnen erlauben, mit mehr Kraft zuzubeißen, was zu einem besseren gesundheitlichen Gleichgewicht führt. Sie sprechen mit größerer Leichtigkeit und Sie können furchtlos aus vollem Halse lachen!

Werden Implantate für jedermann empfohlen?

Der Einsatz von Implantaten ist in folgenden Fällen nicht angezeigt: Kinder in der Wachs­tums­phase, bei schwerwiegenden Herzstörungen, Bluthochdruck, Knochenerkrankungen oder bei Patienten, die Arzneimittel einnehmen müssen, Alkoholikern oder Drogenabhängen. Diabetiker können Implantate erhalten, wenn ihr Blutzuckerspiegel gut eingestellt ist und sie unter ständiger Betreuung des Haus­arztes stehen.

 

Wie auch bei den natürlichen Zähnen, darf die Bedeutung einer guten Mundhygiene für die Dauer­haftigkeit der Implantate niemals unterschätzt werden. Eine schlechte Mundhygiene kann den Verlust der Implantate hervorrufen, und Ihr Zahnarzt kann sich weigern, Ihnen neue einzusetzen.

 

Nach diesem kleinen Rundblick bitten wir Sie nachdrücklich, Ihren Zahnarzt zu konsultieren und ihn zu fragen, welches die beste Lösung für Sie ist. Er wird Sie ebenfalls über möglicherweise vorhan­dene Risiken bei der Verwendung von Implantaten aufklären.

Wie lange halten Implantate?

Die Implantologie bietet Ihnen das fortschrittlichste Verfahren, um Ihre neuen Zähne so dauerhaft wie möglich werden zu lassen. Ihre Langlebigkeit hängt von Ihnen ab! Nur durch eine gute Zahnhygiene können Sie Entzündungen verhindern, welche die Implantate gefährden. Eine Vielzahl von Patienten trägt Implantate, ohne sich jemals zu beklagen. Wenn Sie die Ratschläge Ihres Zahnarztes zur Zahn­hygiene befolgen, werden ihre Zahnimplantate Sie voll zufriedenstellen.

 

Wie groß sind die Implantate?

Je nach Fall variiert die Länge zwischen 8,5 und 15 mm und die Breite zwischen 3,25 und 6 mm.

Schließlich noch einen wichtigen Aspekt: Ihre eigene Mundhygiene

Wie wir ständig wiederholen, ist die Mundhygiene von allergrößter Bedeutung. Deshalb fragen Sie Ihren Arzt nach den für Ihre Zähne am besten geeigneten Mitteln und wie diese anzuwenden sind. Von Zahnpasta und ergonomisch gestaltete Zahnbürsten bis hin zu Zahnseide bietet der Markt eine große Auswahl hervorragender Produkte.

 

Durch eine gute Zahn- und Mundhygiene und erhalten Sie nicht nur ihre natürlichen Zähne, sondern auch die richtige Funktion Ihrer auf den Implantaten befestigten neuen Zähne.

 

 

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